Pioniere für Präzision –
die Laubscher Story

Samuel Laubscher war ein industrieller Pionier. Weil sein Anspruch an Präzision mit Handarbeit nicht zu realisieren war, konstruierte der Firmengründer seine eigenen Maschinen, um präzise Drehteile herzustellen. Laubscher entwickelte die erste Maschine, mit welcher Uhrenschrauben in einem Arbeitsgang hergestellt werden konnten. Für die Entwicklung der Uhrenindustrie zur damaligen Zeit ein Meilenstein.

In 175 Jahren hat sich Laubscher zum führenden Unternehmen seiner Branche entwickelt. Den Charakter als Inhaber-geführtes Familienunternehmen hat es über all die Jahre bewahrt. Heute wird das Unternehmen von Raphael Laubscher in 6. Generation geführt und auch die 7. Generation ist bereits im Unternehmen tätig.

Mehr zu unserer Geschichte erfahren Sie in der Broschüre zu unserem 175-Jahre-Jubiläum und im Film.

21. Jahrhundert

2024

  laubscher-umbau-2024

Umbau des 41er-/42er-Bau.

2023 – 2024

laubscher-ttz-2024

Vom Prototypen zur Industrialisierung sowie Einführung des neuen Trainings- und Technologiezentrum (TTZ).

2020

laubscher-museum-2020

Umbau des 45er-Bau inkl. des Museum, der Meetingräume und Cafeteria.

2019

Inbetriebnahme einer vollautomatischen Gleitschleifanlage für die Medizinaltechnik.

2018

Einrichtung einer klimatisierten Mess- und Prüfmittelüberwachung. Inbetriebnahme einer neuen Reinigungsanlage und Werkzeugmacherei.

2011

Zertifizierung für die Herstellung von Medizinalprodukten nach ISO 13485.

2006

Aufbau einer eigenen Polissage-Abteilung für Uhrenschauben.

2005

Zertifizierung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001.

2004

Der weltweit erste Mehrspindler MS18C von Index nimmt die Arbeit auf. Der Einsatz von Mehrspindlern wird stetig ausgebaut. Sie erlauben eine rationelle und präzisere Fertigung der Teile in nur einem Arbeitsgang.

2001

Neubau aus Glas mit drei hellen, säulenfreien und klimatisierten Produktionshallen. 2014 folgt ein fast identischer zweiter Bau und eine Tiefgarage mit 130 Plätzen.

20. Jahrhundert

1999

Kauf und Inbetriebnahme des ersten Mehrspindlers, die Multideco 20/6 von Tornos.

1994

Aus dem Firmennamen Gebrüder Laubscher und Cie. wird Laubscher Präzision AG.

1988

Die ersten computergesteuerten CNC-Maschinen nehmen den Betrieb auf, es sind Star VNC 20.

1987

Einführung eines zertifizierten Qualitätsmanagement- systems nach ISO 9002 und der statistischen Prozess- überwachung als eines der ersten Industrieunternehmen der Schweiz.

1975

Mit dem 125-Jahr-Jubiläum wird der Akkord-Lohn abgeschafft.

1960

Durch einen Neubau auf der Talseite verdoppelt sich die Produktionsfläche.

1950

Ab Mitte des Jahrhunderts wird die Palette an Fertigungs- techniken ausgebaut. Dank Oberflächenbearbeitung und Nachbearbeitung verlängert sich die Wertschöpfungskette.

1946

Die Firma feiert ihr 100-jähriges Bestehen.

1939 – 1945

Die Firma wächst in fünf Bauetappen stark an. Für die soziale Absicherungen der Angestellten entstehen eine Betriebskrankenkasse und eine Fürsorgestiftung. Gegen die Wohnungsknappheit in Täuffelen errichtet Laubscher Ein- und Mehrfamilienhäuser für ihre Angestellten.

1930

Das Geschäft mit den Grammophonnadeln läuft rund. Für die Nadelproduktion eröffnet Laubscher eine zweite Fabrik in Murten.

1920

Gründung einer Aktiengesellschaft. Die Statuten regeln, dass Aktien nur innerhalb der Familie erworben werden können.

1908

Ein russischer Erfinder lässt bei Laubscher eine neuartige Grammophonnadel herstellen. Die Belegschaft umfasst inzwischen nahezu 100 Personen.

19. Jahrhundert

1899

Die Elektrizität hält Einzug in der Fabrik. Der Strom fliesst aus dem neu errichteten Kraftwerk in Hagneck, für das sich Samuel Laubscher und seine Nachfolger seit dem Bau des Kanals stark gemacht hatten. Kurz darauf errichtet die Firma auf eigene Kosten eine Telefonleitung von Biel nach Täuffelen.

1892

Die Gebrüder Laubscher lassen eine Drehmaschine mit Schlitz-Automat patentieren. Erstmals entsteht in einem Arbeitsgang eine fertige Schraube.

1887

Erstmalige Erwähnung einer Dampfmaschine

1883

Die fünf Söhne Alfred, Numa, Eduard, Adolf und Gottfried sowie der Schwiegersohn Jakob Laubscher übernehmen die Firma als Kollektivgesellschaft. Gottfried steigt später als Gesellschafter aus und gründet eine eigene Firma.

1870 – 1882

Zusammen mit dem Mechaniker Tschopp entwickelt Samuel Laubscher den ersten Drehautomaten.

1851 – 1852

Rückkehr in die Heimat und Bau der ersten Fabrik in Täuffelen.

1846

Samuel Laubscher gründet in Malleray im Berner Jura ein Feinmechanik-Atelier zur Her­stellung von Uhrenschrauben

Laubscher Präzision AG
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