Samuel Laubscher war ein industrieller Pionier. Weil sein Anspruch an Präzision mit Handarbeit nicht zu realisieren war, konstruierte der Firmengründer seine eigenen Maschinen, um präzise Drehteile herzustellen. Laubscher entwickelte die erste Maschine, mit welcher Uhrenschrauben in einem Arbeitsgang hergestellt werden konnten. Für die Entwicklung der Uhrenindustrie zur damaligen Zeit ein Meilenstein.
In 175 Jahren hat sich Laubscher zum führenden Unternehmen seiner Branche entwickelt. Den Charakter als Inhaber-geführtes Familienunternehmen hat es über all die Jahre bewahrt. Heute wird das Unternehmen von Raphael Laubscher in 6. Generation geführt und auch die 7. Generation ist bereits im Unternehmen tätig.
Mehr zu unserer Geschichte erfahren Sie in der Broschüre zu unserem 175-Jahre-Jubiläum und im Film.

Umbau des 41er-/42er-Bau.

Vom Prototypen zur Industrialisierung sowie Einführung des neuen Trainings- und Technologiezentrum (TTZ).

Umbau des 45er-Bau inkl. des Museum, der Meetingräume und Cafeteria.
Inbetriebnahme einer vollautomatischen Gleitschleifanlage für die Medizinaltechnik.

Einrichtung einer klimatisierten Mess- und Prüfmittelüberwachung. Inbetriebnahme einer neuen Reinigungsanlage und Werkzeugmacherei.
Zertifizierung für die Herstellung von Medizinalprodukten nach ISO 13485.

Aufbau einer eigenen Polissage-Abteilung für Uhrenschauben.
Zertifizierung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001.
Der weltweit erste Mehrspindler MS18C von Index nimmt die Arbeit auf. Der Einsatz von Mehrspindlern wird stetig ausgebaut. Sie erlauben eine rationelle und präzisere Fertigung der Teile in nur einem Arbeitsgang.

Neubau aus Glas mit drei hellen, säulenfreien und klimatisierten Produktionshallen. 2014 folgt ein fast identischer zweiter Bau und eine Tiefgarage mit 130 Plätzen.
Kauf und Inbetriebnahme des ersten Mehrspindlers, die Multideco 20/6 von Tornos.
Aus dem Firmennamen Gebrüder Laubscher und Cie. wird Laubscher Präzision AG.

Die ersten computergesteuerten CNC-Maschinen nehmen den Betrieb auf, es sind Star VNC 20.
Einführung eines zertifizierten Qualitätsmanagement- systems nach ISO 9002 und der statistischen Prozess- überwachung als eines der ersten Industrieunternehmen der Schweiz.
Mit dem 125-Jahr-Jubiläum wird der Akkord-Lohn abgeschafft.

Durch einen Neubau auf der Talseite verdoppelt sich die Produktionsfläche.
Ab Mitte des Jahrhunderts wird die Palette an Fertigungs- techniken ausgebaut. Dank Oberflächenbearbeitung und Nachbearbeitung verlängert sich die Wertschöpfungskette.

Die Firma feiert ihr 100-jähriges Bestehen.
Die Firma wächst in fünf Bauetappen stark an. Für die soziale Absicherungen der Angestellten entstehen eine Betriebskrankenkasse und eine Fürsorgestiftung. Gegen die Wohnungsknappheit in Täuffelen errichtet Laubscher Ein- und Mehrfamilienhäuser für ihre Angestellten.

Das Geschäft mit den Grammophonnadeln läuft rund. Für die Nadelproduktion eröffnet Laubscher eine zweite Fabrik in Murten.
Gründung einer Aktiengesellschaft. Die Statuten regeln, dass Aktien nur innerhalb der Familie erworben werden können.
Ein russischer Erfinder lässt bei Laubscher eine neuartige Grammophonnadel herstellen. Die Belegschaft umfasst inzwischen nahezu 100 Personen.
Die Elektrizität hält Einzug in der Fabrik. Der Strom fliesst aus dem neu errichteten Kraftwerk in Hagneck, für das sich Samuel Laubscher und seine Nachfolger seit dem Bau des Kanals stark gemacht hatten. Kurz darauf errichtet die Firma auf eigene Kosten eine Telefonleitung von Biel nach Täuffelen.
Die Gebrüder Laubscher lassen eine Drehmaschine mit Schlitz-Automat patentieren. Erstmals entsteht in einem Arbeitsgang eine fertige Schraube.

Erstmalige Erwähnung einer Dampfmaschine
Die fünf Söhne Alfred, Numa, Eduard, Adolf und Gottfried sowie der Schwiegersohn Jakob Laubscher übernehmen die Firma als Kollektivgesellschaft. Gottfried steigt später als Gesellschafter aus und gründet eine eigene Firma.
Zusammen mit dem Mechaniker Tschopp entwickelt Samuel Laubscher den ersten Drehautomaten.
Rückkehr in die Heimat und Bau der ersten Fabrik in Täuffelen.

Samuel Laubscher gründet in Malleray im Berner Jura ein Feinmechanik-Atelier zur Herstellung von Uhrenschrauben